News

02/04/2025

OBJEKTE AUS PAPIER

 

Vom 27. bis 29. März 2025 fand im Dorfgemeinschaftshaus in Großderschau der Workshop „Objekte aus Papier“ mit Inga Carrière statt. Die Ergebnisse des Workshops werden zum Tag des Offenen Ateliers am 3./4. Mai in der Kirche Hohenofen ausgestellt. Am Sonntag, dem 4. Mai, laden wir herzlich zu BRUNCH & TALK ein.

Offenes Atelier: 3. Mai, 14-19 Uhr / 4. Mai, 11-18 Uhr (Brunch ab 9 Uhr, Talk um 11 Uhr), Kirche Hohenofen

Gefördert mit Mitteln des Landkreises Ostprignitz-Ruppin

30/12/2024 | Kunstinstallation

PAPIER+LICHT

 

Die PAPIER+LICHT-Installation in der Hohenofener Kirche wurde 2024 durch Franziska Zänker gestaltet. Sie erarbeitete für die zwölf Fenster des Kirchenraums eine Komposition aus farbigen Seidenpapieren. Bei gleichbleibender Aufteilung der Flächen variieren verschiedene Farbstimmungen. Mit den jährlichen PAPIER+LICHT-Installationen will paho in der Weihnachtszeit einen besonderen Akzent im Ort setzen.

08/09/2024 | Werkstattausstellung

HEXE VON S.

 

Zum Tag des offenen Denkmals stellten Anke Meixner, Petra Walter-Moll und Ute Fürstenberg in der Hohenofener Kirche ihre bisherigen Arbeitsergebnisse im Projekt HEXE VON S. vor. Jede der Künstlerinnen ging anders an das Thema heran. Während Anke Meixner sich damit beschäftigte, wie alltäglich und schnell Missverständnisse oder Denunziation zu Ausgrenzung und Verurteilung führen können, versuchte Ute Fürstenberg historisch-soziale Zusammenhänge zu erkunden und widmete sich Petra Walter-Moll weiblich-körperlichen Zuschreibungen zum Thema.
Doch die Besucher:innen konnten nicht nur Kunst betrachten und Lebensläufe erfinden, sondern auch Wolle per Hand kardieren, sprich kämmen, und am Spinnrad spinnen. Und auch über Hexen, Hexenprozesse und das Leben vor mehr als 300 Jahren wurde an diesem Tag viel nachgedacht.

Mehr dazu auf dem > Blog

15/05/2024 | Offenes Atelier

PAPIER UND SPIELE

 

Zum Offenen Atelier am ersten Mai-Wochenende war in der Kirche Hohenofen noch einmal die Ausstellung „Einmal Rathenow – Neustadt (Dosse) oder: Wir sind am Zug“ zu sehen und es konnte die neueste Version des Spiels „Ferkeltaxe“ gespielt werden. Sebastian Strombach zeigte aktuelle Arbeiten und eine Beamerpräsentation zur Stadtgeschichte von Berlin und Köln. | Gefördert mit Mitteln des Landkreises Ostprignitz-Ruppin

20/09/2023 | Kongress

PAPER ALIVE!

 

Unter dem Motto „Paper alive!“ trafen sich vom 12. bis 16. September 2023 in Dresden mehr als 100 internationale Papierkünstler:innen beim Kongress der IAPMA, der International Association of Hand Papermakers and Paper Artists. Wir – Anke Meixner, Petra Walter-Moll und Ute Fürstenberg – nahmen für paho. Zentrum für Papier daran teil. Die intensiven Tage gingen schnell vorüber. Mit vielen Eindrücken fuhren wir wieder nach Hause.
In der lecture hall, dem Vorlesungssaal der Hochschule für Bildende Künste, wurden täglich mehrere Vorträge über die unterschiedlichsten Arten der Herstellung und künstlerischen Verwendung von handgeschöpftem Papier gehalten. Besonders interessant war für uns das Referat des amerikanischen Designers Steve Kostell, der über ein großes Projekt der Universität Illinois zur Herstellung von Papier aus Frischfasern der Hanfpflanzen berichtete.
Bei einer Führung durch die altehrwürdigen Mauern der bereits 1764 gegründeten Hochschule an der Brühlschen Terrasse konnten wir die im Krieg ausgebrannte und kürzlich restaurierte Bibliothek, das sogenannte Oktogon, besichtigen und sehnsüchtige Blicke in die weiträumigen Ateliers und die fantastisch ausgestatteten Werkstätten werfen – die Druckwerkstatt, die Papierwerkstätten und das Farblabor. Hier studieren!
In der Werkstatt für Handeinband hielten wir unseren Vortrag über die Zusammenhänge von paho, unsere bisherigen Kunstprojekte und unseren Weg vom Nutzhanf zum Hanfpapier im Ergebnis der Sommerakademie 2022. Anke Meixner und Janet Sifft als IAPMA-Mitglieder hatten zuvor die Werkstatt für Papierschöpfen nutzen können und so konnten wir bei unserem gut besuchten Vortrag nicht nur die bereits vorhandenen, sondern auch neue Papierproben aus frisch geernteten Hanfpflanzen und aus gehäckseltem Material aus dem ATB zeigen. Inspiration und neue Kontakte brachte auch unsere Beteiligung am “papermarket” im Stadtmuseum.
Die Papierkunstausstellung, die den Kongress jeweils begleitet, fand in diesem Jahr im Wasserpalais von Schloss Pillnitz statt. Sie wurde nicht nur durch den Direktor des Kunstgewerbemuseums, sondern auch durch Vertreter*innen der Stadt Dresden und des Landes Sachsen und durch die Kulturministerin Ugandas eröffnet. Die ugandische Stiftung The Xsabo Foundation unterstützte den Kongress, um die Zusammenarbeit zwischen Uganda, Deutschland und der Weltgemeinschaft zu fördern. Die Erfahrung und die Gewissheit, Teil eines internationalen Netzwerks zu sein, war dann auch für uns das prägendste Erlebnis. Es macht Mut, auch fernab der Kunstzentren weiterzumachen. Danke IAPMA und danke Dresden.
Fotos: © Petra Walter-Moll

10/09/2023 |  Kalender

WANDKALENDER 2024 „FRANZISKA ZÄNKER | BUNTPAPIERE“

 

Seit 2015 erscheint der paho-Wandkalender, bisher immer in klassischer Form mit Deckblatt, Monatsblättern, Rückpappe, Ringbindung. Jetzt war Zeit für ein Update! Künftig wird der Planer jedes Jahr neu als Papierkunstobjekt gestaltet, experimentell und exklusiv.
Den Auftakt macht Franziska Zänker, Künstlerin und Designerin aus Neuruppin. Inspiriert durch die “Muster im Rausch”-Projekte hat sie die Kreation von Buntpapieren – speziell Kleisterpapieren – für sich als neues Metier entdeckt. Der Kalender 2024 zeigt zwölf ihrer Designs in farblich abgestimmtem Layout, gedruckt auf einem Bogen, in Schlangenbuchtechnik gefaltet. Umblättern garantiert da den Aha-Effekt.
KALENDER 2024 „Franziska Zänker – Buntpapiere“, ein Bogen, offenes Format 840 x 1120 cm, Kalenderformat 28 x 56 cm, geschlossenes Format 28 x 28 cm, gestrichenes Papier 170 g/qm, gefaltet als Schlangenleporello, mit drei Ars Nova Klammern für Halt und Aufhängung

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15/05/2023 | Werkstattprojekt

FASERWERKSTATT

 

Anfang Mai unternahmen Anke Meixner, Petra Walter-Moll und Ute Fürstenberg Versuche zur Fasergewinnung und Papierherstellung aus Hanf. Dazu wurde das auf dem Musterfeld in Großderschau selbst angebaute und geerntete Hanfstroh zunächst in der Pilotanlage des Leibniz-Instituts für Agrarwirtschaft und Bioökonomie (ATB) in Potsdam geschnitten und zerkleinert. In der paho-Werkstatt in Großderschau wurden dann mit den verschiedenen Margen nächste Schritte zur Herstellung von Pulpe unternommen. Zum Tag des offenen Ateliers konnten abschließend erste Ergebnisse gezeigt werden.
[Mehr dazu hier.]
Im Zusammenhang mit dem Projekt kommt das ATB zu der Frage, ob Hanf eine vielversprechende Ressource für die Herstellung von Papier und anderen Produkten in größerem Stil werden kann.
[Ein Blick auf das Kunstprojekt im Newsletter des ATB hier.]
Der Nordwesten Brandenburgs kann auf eine spezifische Industriekultur, auf eine außergewöhnliche Vielfalt faserstofferzeugender und -verarbeitender Produktionsorte, zurückblicken. Dazu recherchierte der Industriearchäologe Sven Bardua im Rahmen der Sommerakademien 2021 und 2022.

Gefördert vom Landkreis Havelland | Fotos: © Petra Walter-Moll (1), Anke Meixner (2, 3)