Im Projekt „Vom Papier zum Buch“ geht es um die Gestaltung von individuellen Künstlerbüchern. Den Auftakt gab eine Werkstattausstellung zum Offenen Atelier Anfang Mai. Ende August findet eine Werkstattwoche als Offene Arbeitszeit statt. Die Ergebnisse werden ab Mitte September in einer Ausstellung gezeigt. Eine Einladung an bildende Künstler:innen und andere Kreative, sich der Gestaltung von Künstlerbüchern zu widmen.

24.-28. August 2026 | Kirche Hohenofen / Dorfgemeinschaftshaus Großderschau

OFFENE ARBEITSZEIT

13. September-4. Oktober 2026 | Kirche Hohenofen

AUSSTELLUNG

Die Offene Arbeitszeit bietet bildenden Künstler:innen Raum und Zeit, an eigenen Vorhaben zu arbeiten, sich auszutauschen und zu inspirieren. Thema ist das weite Feld „vom Papier zum Buch“. Frei zu arbeiten oder Ideen umzusetzen, die schon länger auf ihre Realisierung warten – alles ist möglich. Künstler:innen sind eingeladen, mit Papieren und anderen Materialien zu spielen, mit Fotos und Grafiken, Text und Typografie zu experimentieren, unterschiedliche Formen, Formate, Bindungen und Faltungen zu erproben.
Die künstlerische Leitung liegt in den Händen der Grafikerin Geli Schulze. Sie gibt Anregungen, berät, vermittelt Fachwissen und koordiniert den Arbeitsprozess bis zur Ausstellung. Zusätzlich zu den gemeinsamen Arbeitstreffen können individuelle Beratungen vereinbart werden.

Im Dorfgemeinschaftshaus in Großderschau wird ein Papieratelier mit Maschinen wie Papierschere, Stanze, Pressen und einem eigenen Arbeitsplatz für jede:n eingerichtet. Ein Fundus an Materialien kann genutzt werden. Weitere Materialien können käuflich erworben werden. Die Arbeitstreffen finden am Montag, Dienstag und Freitag in der Kirche in Hohenofen statt. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Sonntag, den 13. September, geplant.

Teilnahme: 250,00 Euro
Individuelle Beratungen mit Geli Schulze (optional): 30,00 Euro/Stunde

Max. 12 Teilnehmer:innen

GELI SCHULZE

 

Geli Schulze ist Zeichnerin, Grafikerin und Buchbinderin. Sie liebt Papier – und sie liebt selbst gemachte Bücher, in die man zeichnen und schreiben kann. Ein Skizzen- und Tagebuch hat sie immer dabei. Ihre Bücher gestaltet und bindet sie selbst, keins ist wie das andere, sie haben Fächer für Zettel, Innenseiten als Buchblock oder Leporello, das Format passgenau für die Tasche. Dafür kann sie vieles verwenden – Papiere und Pappen, Zettel und Schnipsel, Bedrucktes und Beschriebenes, Gesammeltes und Weggeworfenes. Das Komponieren, Schneiden, Falten, Binden, Zeichnen, Schreiben gehen ineinander über – ein Nach- und Nebeneinander, das in jedem Schritt Veränderung und Erfindung zulässt. Die in den Skizzenbüchern gesammelten Ideen werden in Arbeits- und Projektbüchern weiterentwickelt und ausformuliert – ein ständiger schöpferischer Fluss. Ihr Credo dabei: Alles ist erlaubt.

Gefördert mit Mitteln des Landkreises Ostprignitz-Ruppin